Flugschule

Segelflieger mit Hilfsmotorstart

Mit diesem Segelfliegerschein wird die Berechtigung erworben, Motorsegler (z.B. Superdimona) im Segelflug zu betreiben.

Er berechtigt:

  • mit Motorhilfe zu starten und Anschluss an Aufwindgebiete zu erreichen
  • Mit Motorhilfe Außenlandungen verhindern
  • Landungen mit laufendem Motor im Leerlauf

Der Segelfliegerschein ist eine kostengünstige Variante des Fliegens, wenn keine Streckenflüge geplant sind und nur das Flugerlebnis im Vordergrund steht.

Sicherheitstraining für Passagiere (Pinch Hitter)

Fliegen Sie häufig auf dem Kopilotensitz eines Flugzeuges, ohne selbst eine Lizenz zu besitzen?

Haben Sie schon darüber nachgedacht, wie Sie das Flugzeug bei Ausfall des verantwortlichen Piloten zur Landung bringen würden?

Der Begriff „Pinch Hitter“ bedeutet „Ersatzmann“. Wir wollen keinen vollwertigen Piloten aus Ihnen machen (außer sie bekommen Lust auf die Pilotenausbildung) und wir wollen Sie auch nicht mit Theorie belasten.

Funksprechzeugnis AFZ EFZ

Das Funksprechzeugnis macht aus Piloten Partner in der Luftfahrt.

Mit Einführung der JAR FCL in Österreich ist das Funksprechzeugnis bereits Voraussetzung für die Ausstellung einer PPL(A).
Für PPL und CPL sind das EFZ (eingeschränktes Sprechfunkzeugnis) ausreichend.
Für die Instrumentenflugberechtigung ist das AFZ (allgemeines Sprechfunkzeugnis) erforderlich.

Wir bieten regelmäßig Vorbereitungskurse für die Funkprüfungen an.
Der Kurs umfasst ca. 35 Stunden Sprechtraining und wird von Sprechfunkprofis der Austrocontrol GmbH geleitet.

Übungsflüge für Verlängerung SEP

Für die Verlängerung der Klassenberechtigung für einmotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor muss, unter der Voraussetzung dass die anderen Verlängerungsbedingungen gemäß JAR FCL 1.245 vorliegen, alle 2 Jahre ein mindestens einstündiger Übungsflug mit einem Fluglehrer durchgeführt werden.

Unsere Fluglehrer sind gerne bereit diesen Übungsflug mit Ihnen zu absolvieren, oder Sie, wenn erforderlich, mit Flugtraining auf den Übungsflug vorzubereiten.

Kosten: Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand
Termine: nach Vereinbarung

Vorbereitung auf Befähigungsüberprüfungen

Für die Verlängerung oder Erneuerung von Klassenberechtigungen (ausgenommen SEP, siehe Übungsflug für Verlängerung SEP), Musterberechtigungen und der Instrumentenflugberechtigung ist eine praktische Befähigungsüberprüfung mit einem Prüfer (Examiner) erforderlich.

Wir bereiten Sie auf diese Prüfung vor und wir vermitteln Ihnen einen Prüfer für die Befähigungsüberprüfung.

Kosten: Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand
Termine: nach Vereinbarung

Unterschiedsschulung für Wechsel zwischen Baureihen (Differences Training)

Wurden auf einer Baureihe innerhalb eines Zeitraumes von 2 Jahren nach der Unterschiedsschulung keine Flüge durchgeführt, ist eine erneute Unterschiedsschulung oder eine Befähigungsüberprüfung (mit Prüfer) erforderlich, außer für Muster oder Baureihen innerhalb der Klassenberechtigung für einmotorige Flugzeuge (SEP).

Für folgende Baureihen innerhalb der Klassenberechtigung SEP ist eine einmalige Unterschiedsschulung erforderlich:
Einziehfahrwerk, Verstellpropeller, Turbolader, Druckkabine, Spornrad

Klassenberechtigung für mehrmotorige Landflugzeuge mit Kolbenmotor (MEP)

Der Inhaber einer Pilotenlizenz darf ein Flugzeug nur dann führen, wenn er im Besitz der entsprechenden gültigen Klassen- oder Musterberechtigung ist.

Die Ausbildung besteht aus einem Kurs mit ca. 12 Stunden Theorie und aus der praktischen Flugausbildung mit mindestens 6 Stunden. Von den 6 Stunden können höchstens 3 Stunden auf dem DA42 Flugtrainer (FNPT II) durchgeführt werden.

Die theoretische Ausbildung kann auf Wunsch individuell mit einem Fluglehrer absolviert werden.

Das Flugtraining erfolgt auf der DA42 Twinstar.

Instrumentenflugberechtigung IR(A)

Der Inhaber einer Pilotenlizenz für Flugzeuge (A) darf ein Flugzeug nach Instrumentenflugregeln führen, wenn er im Besitz einer entsprechenden Instrumentenflugberechtigung IR(A) ist.

Die Instrumentenflugberechtigung für einmotorige Flugzeuge berechtigt, einmotorige Flugzeuge bis zu einer Entscheidungshöhe von 200 Fuß nach Instrumentenflugregeln zu führen.
Die Instrumentenflugberechtigung für mehrmotorige Flugzeuge berechtigt, einmotorige und mehrmotorige Flugzeuge bis zu einer Entscheidungshöhe von 200 Fuß nach Instrumentenflugregeln zu führen.